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Anfang

Die Insel

Geschrieben von Roumen Al. Dimitrov. Veröffentlicht in Die verlorene Manuscripte

Ich wache von einem Windstoß des kühlen Morgenwind auf, der den Geruch einer gesalzenen Nacht mit sich trägt. Ich bleibe eine Weile mit geschlossenen Augen, die sanften Faden der sanften Luftzüge liebkosen meine Stirn. Das Fenster ist offen, die dünnen weißen Vorhängen, aufgeblasen wie die Segel eines stolzen Schiffes, das zum Höhepunkt seines Ruhms hinausfährt. Ich hebe mich gestützt von meinem Ellbogen, in den Spalt zwischen den Vorhängen ist eine endlose tief gesättigte Blaue: Himmel und Wasser werden zu einem unteilbaren Ganzen zusammengeführt. Ich rolle meinen Körper über dem Bett, ihre Hälfte ist noch warm und auf dem harten Bettlaken ist noch die Form ihres Körpers gezeichnet. Ich stehe auf, gehe zum Fenster, ich werfe die Vorhänge beiseite, stütze mich auf die Fensterbank, ich finde ihr rotes Kleid auf dem weißen Sand. Ich sehe sie auch in dem türkis Wasser. Sie liegt entspannt auf den Rücken auf der Wasseroberfläche, glatt und ruhig wie ein Spiegel. Die Sonne ist aus der anderen Seite der Insel aufgegangen, der Sand wechselt seine Farben von weiß bis tief Zitrone. Ich ziehe meine zerknitterte leichte Hosen, öffne die knarrende, grün gestrichene Tür, gehe auf den kalten Steinstufen runter und ich bin draußen. Ich spaziere Richtung Strand, wo ihr rotes Kleid zuckt, gefaltet auf dem Sand, angehackt an dem oberem Ende des Beins des einsamen hölzernen Stuhl. Ich schreie vor Glück, sie hört mich, hebt ihren Kopf aus dem salzigen Wasser ab und winkt mir mit der Hand, zu ihr zu kommen. Ich ziehe die Hose aus, falte sie und steche sie in zwischen den Geländer der Rücken. Weißer Sand umhüllt meine Füße, Es ist noch leicht kühl und etwas nass, in der Nacht hat es geregnet oder sind die letzten Spuren der Flut. Ich renne zum Wasser, es ist so warm, auch am Morgen, schwimme in dem salzigen Inneren, ich erreiche sie und entspanne mich auf den Rücken. Ich schließe meine Augen, das Wasser schaukelt mich, ganz kurze Zeit und ich spüre meine Körper nicht mehr, er hat sich in dem Wasser aufgelöst; bei mir bleibt nur noch das Gefühl, dass ich ein Teil des Ganzen bin.